Neidlingen in aller kürze 🙂

Draußen sein. Fliegen. Natur spüren.

Neidlingen auf der Schwäbischen Alb ist kein überlaufener Touri-Spot, sondern echtes Pilotengelände. Hier geht’s um Thermik, Aussicht und den Albtrauf in seiner schönsten Form. Betrieben wird das Fluggebiet vom DGCW Neidlingen e.V. – und das merkt man: klare Regeln, gepflegter Startplatz, gute Stimmung.

Start- und Landeplatz

Start­richtung:SW-W-NW
Startplatz­höhe:760m
Höhen­unterschied:265 m
Geländeart:HS + GS
GPS:48°34’38.9″N 9°35’35.2″E
Schwierigkeit:mittel
Flugfunk:pflicht, (ATIS 134.505 Mhz)
Fliegertreff:Am Wander­parkplatz,
nähe vom Ort Eckhöfe
Bild: DGCW Neidlingen e.V.

Geflogen wird am Startplatz Neidlingen West. Die Höhendifferenz zum Landeplatz beträgt rund 268 Meter – perfekt für entspannte Thermikrunden oder auch mal den Einstieg in einen Streckenflug.
Der Startplatz liegt direkt am Hang, ist aber nicht riesig. Saubere Starttechnik ist Pflicht, denn Bäume begrenzen den Bereich. Bei Westwind kann es hier richtig Spaß machen – solange du den Schirm im Griff hast.

Der Landeplatz ist groß und gut erreichbar, aber wie immer: Vor dem ersten Flug unbedingt anschauen. Das Gebiet liegt teilweise im Einflussbereich des Luftraums vom Flughafen Stuttgart – also Regeln checken und respektieren.


Regeln und Gastflieger

Wer hier fliegen will, muss sich als Gast einweisen lassen und eine Tageskarte lösen. Ohne Vereinsmitglied geht’s nicht, wenn du nicht selbst im DGCW bist.


Landschaft und Umgebung

Neidlingen liegt im Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Der Albtrauf bietet hier ein Panorama, das schon vom Boden beeindruckt – und aus der Luft nochmal mehr knallt. Unter dir wechseln sich Buchenwälder, Wacholderheiden und offene Kalkhänge ab.

Direkt in der Nähe findest du:

  • Burgruine Reußenstein – thront wie ein Adlerhorst über dem Tal
  • Neidlinger Wasserfall – besonders im Frühjahr spektakulär
  • Wanderwege wie die Tour durchs Neidlinger Tal oder zur Heidenloch-Höhle

Auch abseits des Fliegens lohnt sich die Ecke für einen Tagesausflug oder ein ganzes Wochenende.


Tipps für den ersten Flug

  • Startplatz vorher anschauen, Wind beobachten, sauber auslegen
  • Auf Luftraumbeschränkungen achten
  • Funk mitnehmen
  • Einweisung durch ein Vereinsmitglied einplanen

Fazit

Neidlingen ist Alb-Feeling pur: knackiger Startplatz, schöne Thermik und drumherum eine Landschaft, die für sich schon den Trip wert ist. Wer hier einmal geflogen ist, weiß, warum die Schwäbische Alb so viele Fans unter Piloten hat.



Hike & Fly in Neidlingen – Schirm auf den Rücken und los

Wer gerne mit dem Gleitschirm auf den Berg läuft, ist in Neidlingen genau richtig. Direkt neben dem Landeplatz gibt es vorne eine Parkmöglichkeit – Rucksack schultern, Helm festziehen und ab in den Wald.

Mit sportlichem Schritt bist du in rund 30 Minuten am Startplatz. Der Weg ist etwa 2,3 Kilometer lang und hat 280 Höhenmeter – perfekt, um die Beine zu spüren und nebenbei ein paar Kalorien zu verbrennen. Die Route führt komplett durch den Wald, was im Sommer angenehm schattig ist.

Unterwegs gibt’s immer wieder kleine Lichtungen und Blicke ins Tal. Wer mit offenen Augen geht, kann hier sogar einem der geheimen Bewohner begegnen: dem Feuersalamander. Dieses schwarz-gelbe Amphibien-Original liebt die feuchten, kühlen Ecken des Waldes und steht unter strengem Naturschutz. Bitte also nur schauen, nicht anfassen – und am besten dort lassen, wo er sich wohlfühlt.

Oben angekommen, wartet der Startplatz – und die Aussicht über das Neidlinger Tal ist der beste Lohn für den Aufstieg. Noch schnell den Schirm auslegen, durchatmen – und dann läuft’s wie von selbst: ein paar Schritte Anlauf und schon verwandelt sich der Schweiß vom Aufstieg in den Fahrtwind des Flugs.


🔗 Linkliste – Fluggebiet Neidlingen

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Von Micha

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